Die Freihand­schreibvorrichtung wird zum
IKE-O-Pad® intelligente Mappe System

Warum machst Du das?

Erster Auslöser und Grund war das Aussehen und die Beschaffenheit meines Ringblockes für Kurznotizen und Aufarbeitungen im Jahr 2006. Er war gerade mal bis knapp zur Hälfte vollgeschrieben. Eigentlich ungewöhnlich, weil so schlimm sah noch kein Ringblock aus bei mir. Die Beklebung des Deckels mit einer zufällig vorhandenen Folie, erschwerte den oberen Abschlussdeckel doch zu sehr, so dass er einriss. Da halfen alle möglichen Rettungsversuche nichts und ich fühlte mich sehr unwohl, so im Bürobereich herumzulaufen.

Ein Kollege schenkte mir ein etwas stabileres Schreibbuch, wobei ich lieber Ringblöcke mag, da sie handlicher sind. Zu Beginn war das Aussehen natürlich gut und etwas hochwertiger als ein Ringblock. Jedoch auch dieses nutzte sich insbesondere an den Ecken und der Oberfläche ab, obwohl es noch lange nicht vollgeschrieben war.
Die Nachteile beim Schreibbuch sind für mich:
- keine Blätter mal schnell einzeln herauszureißen,
- lose Blätter überstehen, verknittern und herausfallen
- das Schreibbuch nur schwierig oder gar nicht umklappbar ist.
- am Anfang schon das Ende in Sicht ist und dann wieder ein komplett Neues kaufen muss. Tut umso mehr "weh" , wenn der eigene Name eingraviert ist.

Ich hatte jetzt 2 Notizsammlungen, welche gerade mal zur Hälfte gefüllt waren, mit mir in der Tasche herumzuschleppen .
Dipl.-Ing. (FH) Klaus Eisenhauer

Der Wunsch nach Qualität, Individualität, Flexibilität, Wiederverwendbarkeit und Ressourcen zu schonen, wuchs!

Recherchen im Internet, Patentdatenbanken, Messebesuche, Kaufhäusern, Büro- und Schreibwarenanbietern. Mit wievielen, zum Teil funktioniell und qualitativ minderwertigen Produkten, werden wir im auf dem Markt übersät.  
Das Verblüffende für mich war, dass es allerlei Varianten von Ringblöcken, Ringbuchmappen und Schreibmappen gab, jedoch nichts funktionsgerechtes, ressourcenschonendes,  wiederverwendbares, indviduellwa und nachhaltiges. 

Die Motivation wurde so groß, dass ich nebenbei  und obwohl es nicht wie in  meinem Hauptjob vorwiegend um Automatisierung durch Digitalisierung ging, mich mit diesem Thema weiter zu beschäftigen. 

Das Ergebnis war. 2015 bekam ich das deutsche und 2018 das europäische Patent erteilt.
Aus der Patentbezeichnung: Freihandschreibvorrichtung wurde IKE-O-Pad® kreiert und vom deutschen und europäischen Patentamt als Marke anerkannt.

2015 wurde ich mit einer Anerkennung für die herausragende Leistung im Rahmen des Artur Fischer Erfinderpreises Baden Württemberg für meine Erfindung: Freihandschreibvorrichtung von der Baden Württemberg Stiftung Artur Fischer Erfinderpreis, belohnt.
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